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Samstag, 19.05.2012

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Rauchzeichen setzen - Tagespresse

 

Alles schläft, einer wacht

Westfälische Provinzial rät zur Installation von Rauchmeldern

Jedes Jahr sterben rund 400 Menschen in Deutschland durch Brände in den eigenen vier Wänden. Ursache ist in den meisten Fällen nicht das Feuer, sondern der sich wesentlich schneller ausbreitende Rauch. Selten sind es die Verbrennungen, denen die Opfer erliegen. Vier von fünf Menschen sterben an einer Rauchvergiftung.

Durch die Installation von Rauchmeldern hätten viele der Brandopfer gerettet werden können. Besonders nachts, wenn sich die menschlichen Sinne auf Sparflamme schalten, können schon kleine Brände zur lebensbedrohenden Gefahr werden. Der erhöhte Kohlenmonoxid-Gehalt im Rauch bewirkt, dass Schlafende ohnmächtig werden, ohne vorher aufzuwachen. Die Nase kann die Gefahr nicht mehr melden. Diese Aufgabe sollten Rauchmelder übernehmen, bevor es zu spät ist.

Tückische Rauchentwicklung

Aber wie kann es zu einem Brand in der heimischen Umgebung kommen? Ob Kurzschluss, eine umgestürzte Kerze, Rauchen im Bett oder ein defektes Elektrogerät – Brandgefahren lauern im ganzen Haus. Oft verbrennen Kunststoffe, die in vielen Dingen des täglichen Lebens enthalten sind. So kann selbst bei einem kleinen Schwelbrand eine starke Rauchentwicklung entstehen, die in wenigen Minuten die ganze Wohnung durchzieht. Als ein wirksames Frühwarnsystem gegen Feuer und Rauch verschaffen Rauchmelder die nötige Zeit, um zu fliehen, die Feuerwehr zu rufen oder selbst den Brand zu löschen. Rauchmelder für Wohnräume funktionieren häufig nach dem optischen Prinzip. Eine Messkammer registriert schon kleinste Rauchpartikel in der Raumluft und löst sofort den Alarm aus. Der Rauchmelder ertönt unüberhörbar. Leises Feuer wird somit laut. Rauchmelder sollten am besten dort montiert werden, wo die größte Gefahr durch Rauch droht: vor und im eigenen Schlafzimmer, im Kinderzimmer, in den Fluren, aber auch im Keller und auf dem Dachboden.

 

Folgendes ist zu beachten:

  • Rauchmelder werden an die Zimmerdecke geschraubt.

  • Sie können günstig erworben werden, im Elektrofachhandel, in den Technikabteilungen der Kaufhäuser und in Baumärkten.

  • Es sollten nur Markengeräte eingesetzt werden, die eine der international anerkannten Normen erfüllen (VdS-Anerkennung und CE-Zeichen).

  • Ein hochwertiges und sicheres Gerät ist batteriebetrieben, Stromausfall kann ihm nichts anhaben.

  • Mindestschutz: Ein Rauchmelder pro Etage.

  • In Häusern mit mehreren Stockwerken ist es sinnvoll, die Melder miteinander zu vernetzen, damit alle Bewohner im Brandfall gleichzeitig und rechtzeitig gewarnt werden.

 

Rauchmelder retten Leben, aber was ist zu tun, wenn ein Brand schon ausgebrochen ist?
Hier gelten folgende Verhaltenstipps:

  • Ruhe bewahren

  • Alle Bewohnerinnen und Bewohner warnen

  • Kranken, behinderten und älteren Menschen helfen

  • Alle Türen und Fenster hinter sich schließen

  • Den Brand nur bekämpfen, wenn es ohne Gefahr möglich ist

  • Keine Aufzüge benutzen

  • Das Haus umgehend verlassen

  • Die Feuerwehr (Notruf 112) alarmieren.

 

 

 

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Schüler entwickeln Marketing-/PR-Konzepte für Rauchmelder. Die Projektergebnisse und eine Infomappe zum Nachmachen sind jetzt online!

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