| Rauchzeichen setzen - Tagespresse | ||
Sicherheit auch für die "Studentenbude"
Rauchmelder können Leben retten
04.09.2007
Im Oktober beginnen wieder Tausende junge Menschen ein Studium. Für viele ist das der erste Schritt zu noch mehr Eigenständigkeit. Jetzt geht es nicht nur darum, sich an der Hochschule einzuschreiben und Seminare und Vorlesungen zu planen. Auch der Umzug ins Wohnheim, die Wohngemeinschaft oder in die eigene Studentenbude steht an. Neben der Büffelei fürs Studium steht auch die ein oder andere Party ins Haus. Gut beraten ist, wer mit einem Rauchmelder auch an die Sicherheit im Brandfall denkt. Denn nicht nur vergessene Kerzen oder Zigarettenkippen können Brände auslösen. Brandursache Nummer eins sind Elektrogeräte. Darum empfiehlt die Provinzial die Anbringung von Rauchmeldern, die rechtzeitig warnen.
Pro Jahr kommen etwa 600 Menschen - zumeist in Privathaushalten - bei Bränden in Deutschland ums Leben. 70 Prozent von ihnen werden nachts vom Feuer überrascht. Und neun von zehn Opfern sterben nicht etwa in den Flammen, sondern durch den giftigen Rauch - während sie schlafen. "Wer glaubt, ein Feuer während des Schlafs rechtzeitig zu bemerken, unterliegt einem tragischen Irrtum", erläutert Klaus Ross, Leiter der Schadenverhütung der Westfälischen Provinzial, "denn der bei einem Brand auftretende Rauch ist schneller als das Feuer - und vor allem lautlos." Bereits nach wenigen Atemzügen führt der Rauch zur Bewusstlosigkeit und später zum Tod. "Der beste Schutz für Men-schen vor dem Rauch eines Feuers ist ein qualitätsgeprüfter Rauchmelder", erklärt Ross, "denn er macht Rauch für Menschen hörbar. Sein schriller Piepton weckt selbst aus tiefem Schlaf." Beim Kauf sollte man stets auf das VdS-Prüfzeichen achten. Das Gütesiegel der Schadenverhütungsinstitution steht für Sicherheit und Qualität. Die "lärmende Lebensversicherung" gibt es im Elektrofachhandel, bei Brandschutz- und Sicherheitsfirmen sowie in Baumärkten bereits für kleines Geld. Rauchmelder sind übrigens auch gute Geschenkideen. Ein wertvolles Geschenk für das eigene Leben.
Infos rund um das Thema Rauchmelder unter www.provinzial-online.de/rauchmelder
Bildunterschrift:
Ein "Überlebenspaket". Mit selbstgemachter Marmelade, Pumpernickel, Salami, Studentenfutter
und - einem guten Rauchmelder.
Paket_Student - Download als jpg 300 dpi
Freitag der 13. ist Tag des Rauchmelders
11.7.2007
Provinzial startet Aktion "Rauchzeichen setzen"
Jedes Jahr fallen mehr als 600 Menschen in Deutschland einem Feuer in den eigenen vier
Wänden zum Opfer. Dabei sind es selten Verbrennungen, denen die Opfer erliegen. Vier von fünf
Menschen sterben an Rauchvergiftung. Viele könnten noch leben, wenn sie ein Rauchmel-der
rechtzeitig gewarnt hätte. Denn gerade nachts, wenn auch die Sinne des Menschen ruhen, erweist sich
ein Rauchmelder oft als ein wahrer Lebensretter.
Um die Feuerwehren in Westfalen bei der Rauchmelder-Aufklärung noch intensiver als bisher zu
unterstützen, entwickelte die Westfälische Provinzial ein bislang einmaliges
Schadenverhü-tungsprojekt mit dem Aktionsmotto "Rauchzeichen setzen - jedem Haushalt ein
Rauchmelder". Der offizielle Startschuss fällt am bundesweiten Rauchmeldertag, Freitag den 13. Juli
2007. Ziel der Aktion ist es, die Bevölkerung nicht nur zu sensibilisieren, sondern den Kauf und -
was noch wichtiger ist - die Installation von Rauchmeldern messbar zu steigern. Für den schnellen
Informationsaustausch hat die Provinzial bewusst das Medium Internet gewählt. Unter
www.rauchzeichen-setzen.de finden Feuerwehren eine Informations- und Austausch-Plattform mit
umfangreichem Beispielmaterial, zahlreichen Tipps, Anregungen und Mustern zur Durch-führung eigener
Aktionen.
Viele westfälische Feuerwehren werden in den nächsten Tagen und Wochen eigene
Rauchmel-deraktionen durchführen. Sie hoffen, damit die Bevölkerung zur Installation von
Rauchmeldern zu bewegen. Auch möchten sie aufklären über Fehleinschätzungen, denn viele Bürger
meinen, sie hätten genügend Zeit, um ihre Wohnung im Brandfall zu verlassen. Fakt ist: Es bleiben
nur wenige Minuten, um unbeschadet das Haus zu verlassen. Auch auf die rechtzeitige Warnung durch
Haustiere sollte sich niemand verlassen. Die Einschätzung, wonach Steinhäuser nicht brennen, ist
eine weitverbreitete Mähr. So kann bereits der verbrannte Schaumstoff einer Couch leicht eine
tödliche Rauchvergiftung erzeugen. Nach einer Brandursachenstatistik des Instituts für
Schadenverhütung in Kiel ist Elektrizität die Brandursache Nummer eins.
"Wer Rauchmelder in seiner Wohnung installiert, kann mit dem sicheren Gefühl einschlafen,
für sich und seine Familie klug vorgesorgt zu haben. Rauchmelder sind bereits für kleines Geld im
Fachhandel, in Baumärkten und Kaufhäusern zu erwerben", erläutert Klaus Ross, Leiter der
Hauptabteilung Schadenverhütung der Westfälischen Provinzial.
Der Landesfeuerwehrverband Nordrhein-Westfalen begrüßt das neue Konzept der Westfäli-schen
Provinzial, die seit Jahren traditionell die Brandschutzerziehung und
-aufklärung in NRW fördert. "Erstmals werden alle zur Verfügung stehenden Angebote der
Provinzial, der landesweiten Kampagne ‚Rauchmelder für NRW' und der bundesweiten Kam-pagne
‚Rauchmelder retten Leben' zusammengeführt, um eine optimale Nutzung für die Feuer-wehren
anzubieten", sagt Walter Jonas, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes, und erläutert seine
Motivation: "Ich wünsche mir, dass möglichst viele Feuerwehren teilnehmen, um auch untereinander
und mit neuen Partnern ein starkes Netzwerk zu knüpfen."
Bürger finden detaillierte Informationen auf der Internetseite www.rauchmelder-fuer-nrw.de
Bildunterschrift:
Hier hilft ein Rauchmelder wenig. Nur ein wirklich installierter Rauchmelder kann ihr Leben
retten...
Schulprojekt
Schüler entwickeln Marketing-/PR-Konzepte für Rauchmelder. Die Projektergebnisse und eine Infomappe zum Nachmachen sind jetzt online!
